Medienforschung

Die Medienanstalt MV (MMV) führt regelmäßig Analysen zu Reichweiten sowie Akzeptanz der privaten Rundfunkprogramme und Bürgermedien in Mecklenburg-Vorpommern durch. Darüber hinaus beteiligt sie sich an den gemeinsamen Forschungsaktivitäten der Medienanstalten in Deutschland. Im Rahmen verschiedener Erhebungen und Untersuchungen werden medienbezogene Entwicklungen beobachtet, Medientrends frühzeitig erkannt und damit ein Handlungsbedarf aufgezeigt. Vorrangiges Ziel der gewonnenen Erkenntnisse ist es, diese in den öffentlichen Diskurs einfließen zu lassen und zu gesellschaftlichen Debatten anzuregen.  

Funkanalysen der MMV

Die MMV lässt regelmäig die Reichweiten und Akzeptanz der privaten regionalen/lokalen Fernsehprogramme und Bürgermedien in Mecklenburg-Vormpommern ermitteln. Insbesondere für die Vermarktung der privaten regionalen/lokalen TV-Programme sind aktuelle Reichweiten- und Publikumsanalysen von hoher Wichtigkeit. Im Mittelpunkt der Befragungen stehen daher die Reichweite, Nutzung und eine Analyse der (potenziellen) Zielgruppe. Vor dem Hintergrund verschiedener technischer Empfangswege (z. B. Kabel, Internet, UKW, DAB+) werden zudem die Empfangsmöglichkeiten sowie die tatsächlich genutzten Empfangswege erhoben.

Politische Mediennutzung in Mecklenburg-Vorpommern

In Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung MV hat die Medienanstalt MV erstmals eine Studie zur politischen Mediennutzung in Mecklenburg-Vorpommern vom Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (Hamburg) durchführen lassen. 

Die repräsentative Studie „Mediennutzung und politische Kultur in Mecklenburg-Vorpommern“ liefert einen landesspezifischen Überblick über die informationsorientierte Mediennutzung und politische Kultur in Mecklenburg-Vorpommern. Telefonisch befragt wurden im März 2023 1050 Menschen im Alter ab 16 Jahren. Die Ergebnisse der Studie im Einzelnen können Sie der beigefügten Präsentation entnehmen. Die Studie stellt dar, wie sich Menschen in Mecklenburg-Vorpommern über Politik informieren. Sie stellt dar, wo sich Menschen in Mecklenburg-Vorpommern über Politik informieren und wie die Menschen Informationsquellen in Sachen Vertrauenswürdigkeit bewerten. Hinzu kommen Ergebnisse, wem die Menschen im politischen Handeln vertrauen.

Digitalisierungsberichte

Die jährlich veröffentlichten Digitalisierungsberichte der Medienanstalten bieten einen hochaktuellen Einblick in Entwicklung sowie Trends der Video- und Audionutzung und analysiert die jüngsten Entwicklungen der Branche. Seit 2022 erscheint der Digitalisierungsbericht zweigeteilt unter den Namen "Audio Trends" und "Video Trendes" als kompakte, rein digitale Publikation.

Jugendschutz- und Medienkompetenzberichte

Die Jugendschutz- und Medienkompetenzberichte der Medienanstalten liefern wissenschaftliche Einordnungen zu aktuellen Fragestellungen und bieten Einblicke in die Regulierungspraxis. Ebenso werden Medienbildungsaktivitäten aufgezeigt und exemplarisch Projekte, Qualifizierungsmaßnahmen sowie Beratungsangebote vorgestellt.

Vielfaltsberichte

Die Berichte enthalten aktuelle Ergebnisse der Mediengewichtungsstudie und des Medienvielfaltsmonitors, mit dem die Medienanstalten die Machtverhältnisse auf dem Meinungsmarkt kontinuierlich und gattungsübergreifend erfassen. Zudem werden aktuelle Fragestellungen und Phänomene diskutiert.

Content- und Programmberichte

20 Jahre lang - von 1998 bis 2018 - wurden die aktuellen Programmentwicklungen in den acht reichweitenstärksten privaten und öffentlich-rechtlichen Fernsehvollprogrammen im Rahmen der kontinuierlichen Fernsehprogrammforschung (Auftragnehmerin: GöfaK Medienforschung, Potsdam) untersucht.  Die zentralen Forschungsergebnisse wurden in den Programmberichten und ab 2016 im jeweiligen Content-Bericht der Medienanstalten vorgestellt.

Vor 2012 erschienene Programmberichte sind auf der Webseite der Medienanstalten abrufbar: www.die-medienanstalten.de/publikationen/content-bericht.

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